30. BuCon 2015: Wann ist endlich nächstes Jahr?

Bei manchen Dingen weiß man einfach schon lange vorher, dass sie unglaublich geil und für immer unvergessen bleiben. Klingt übertrieben? Ist es aber nicht. Der BuCon war ein Highlight und hat nun einen neuen Stammbesucher. Oktober 2016, ich kann’s kaum abwarten!

So viele Bücher, so viel Herzlichkeit, so viele Menschen, die ich wieder oder zum ersten Mal getroffen habe. So viele Autoren, die aus ihren Werken vorgelesen oder über ihre Geschichten gesprochen haben. Ich habe alle fünf Lesungen besucht, die ich mir vorher vorgenommen hatte, plus eine mehr. Tatsächlich habe ich auch bei dreien davon daran gedacht ein Foto zu machen. Tja, wenn ich glücklich bin, vergesse ich so was. Allerdings gibt es sowieso genügend Fotos vom Event, ich bin mir sicher, dass ihr die findet. Ansonsten empfehle ich die BuCon-Fans Gruppe bei Facebook und diesen geilen Artikel: the geeky t-shirts of bucon30 (Ich bin da auch irgendwo, hihi).

Sandra Baumgärtner

Sandra Baumgärtner las aus Chronik der Hagzissa

…und erzählte viel über die Orte in ihrem Buch. Ich kannte es ja schon, für mich hat sich diese Lesung dennoch vollkommen gelohnt und auch meine Freundin, die mich begleitete, ist so neugierig geworden, dass sie sich das Buch gekauft hat.

Wes Andrews aka Bernd Perplies

Wes Andrews aka Bernd Perplies las aus Frontiersmen: Höllenflug nach Heaven’s Gate

…und zwar mit einer Leidenschaft und schauspielerischer Hingabe, dass ich gleich noch trauriger wurde, als er sagte, dass er keine Exemplare zum Signieren dabei hätte. Das Buch habe ich mir dennoch gleich am Montag in der Buchhandlung geschnappt, war doch klar. Die Seiten, die unser Südstaatler hier vorgelesen hat, waren schon mal sehr geil (und vor allem sehr geil vorgetragen).

Ann-Kathrin Karschnick

Ann-Kathrin Karschnick las ganz kurz aus Phoenix: Kinder der Glut

…und erzählte noch viel mehr über ihr Leben und ihren Schreiballtag. Nächstes Jahr wird sie, wenn man Übersetzungen dazu und Novellen einzeln zählen darf, 11 Bücher rausbringen. Ein kleines Maschinchen. Auch wenn ich den ersten Phoenix-Band erst noch lesen muss, bin ich mir sicher, dass ich mich auf jedes einzelne ihrer Bücher freuen kann.

Ansonsten habe ich mich selbstverständlich viel an den Verlagstischen herumgetrieben und musste die beiden tollen und quirligen Damen bei Art Skript Phantastik heimsuchen. Und natürlich, äh, ein bisschen was kaufen. Insgesamt sind es sechs Bücher geworden, für die ich je mindestens ein Autogramm ergattern konnte.

Neue Bücher

Wie viel Geld ich hier losgeworden bin, kann sich jeder ungefähr selbst ausrechnen…

…doch immerhin gab es ja beim Eintritt den Studentenrabatt! Nein, Spaß, Rabatt hin oder her, diese Bücher sind geil:

Am Abend gab es dann natürlich noch das absolute Highlight, den Deutschen Phantastik Preis. Die Gewinner muss ich hier gar nicht reinkopieren, das kann man alles auf der offiziellen Webseite nachlesen. Meine paar Fotos mit komischem Licht und blödem digitalen Zoom möchte ich dennoch zeigen.

Ehrenpreis für Bernhard Hennen

Bernhard Hennen bekommt den Ehrenpreis…

…für seine Verdienste in der deutschen Phantastik-Szene, und zwar überreicht von Thomas Finn, der den Preis letztes Jahr bekommen hat. Beide Autoren lese ich unglaublich gern und habe bemerkt, dass ich schon viel zu lange kein Elfen-Buch mehr gelesen habe.

Grit Richter

Grit Richter bekommt den Preis für die beste Anthologie…

Steampunk Akte Deutschland und sie erzählt, warum sich Steampunk und Anthologien bei ihr gut verkaufen: „Weil ich toll bin!“ Glaub ich ihr aufs Wort.

Tja, und dann gab es ein kleines, aber lösbares Chaos. Ein paar der Nominierten für die nächsten Preise hatten nicht mehr so viel Zeit, weshalb unter anderem die Kategorie Bester Roman vorgezogen wurde. Danke dafür, denn wir mussten dann auch gleich gehen. ;)

Bernd Perplies

Bernd Perplies bekommt den Deutschen Phantastik Preis für den besten Roman…

…und zwar für Imperium der Drachen: Das Blut des Schwarzen Löwen. Das Daumendrücken hat sich also gelohnt. Schade, dass wir danach wirklich sofort zum Bus rennen mussten; umso schöner, wenn dann plötzlich Bernd Perplies selbst am Bahnhof stand und ich ihm doch noch mal persönlich gratulieren durfte.

So ein schöner Tag.

(Bis auf die Tatsache, dass ich einige liebe Menschen nicht gesehen oder doch gesehen, aber nicht erkannt habe.)

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