Wie wird aus einem Buch ein Lieblingsbuch?

Zum Thema Lieblingsbücher habe ich mal den Satz geäußert: „Ein Buch ist bei mir nur dann ein Lieblingsbuch, wenn ich es mehrmals gelesen habe.“ Denn wenn mir ein Buch so gut gefällt, dass es zum Lieblingsbuch werden könnte, lese ich es automatisch noch ein weiteres Mal. Und noch mal. Und nächstes Jahr noch mal. Aber auch beim ersten Lesen muss doch etwas passieren, das mir so viel Sehnsucht nach einer Geschichte bereitet, dass ich dieses Buch direkt nach dem Auslesen noch mal lesen möchte. Ich möchte also hiermit versuchen eine mögliche Definition zu finden, wie aus einem Buch ein Lieblingsbuch wird.

Wenn das alles ein Spiel ist, sind wir verloren. Wenn nicht — erst recht.
(aus: Spieltrieb von Juli Zeh)

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Zitate herausschreiben?

Vor ungefähr einem Monat gab es bei der Montagsfrage eine Diskussion darum, ob man sich Zitate aus Büchern herausschreibt. Meine Antwort dazu war, dass ich das zwar gern tun würde und auch kleine Büchlein dafür hätte, es aber trotzdem nicht tue. Als Zwischenlösung klebe ich Post-its rein oder fotografiere die Seite. Mit der neuesten Flow landete allerdings ein kleines Extra in meinem Briefkasten, nämlich ein wunderhübsches Heftchen für Notizen. Und da mir das für bloße Notizen viel zu schade wäre, habe ich es prompt umfunktioniert:

Zitateheftchen

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Welche Bücher sind diskussionswürdig?

Kaum war die erste Diskussion über die Qualität von Buchblogs mit ein paar letzten genervten Kommentaren vorbei, kam der nächste Schlag daher. Von Sara! Mir graut’s vor dir. bis hin zu Lest doch was ihr wollt… wird da diskutiert über die Inhalte von Buchbesprechungen und am Ende läuft es natürlich mal wieder darauf hinaus, welche Bücher überhaupt diskussionswürdig sind. Da kommen dann die Begriffe Trivial– und Unterhaltungsliteratur wieder auf, viele fühlen sich auf den Schlips getreten, viele sagen wie Frau Hauptsachebunt: Lest und rezensiert doch, was und wie ihr wollt. Und sie hat recht. Es ist doch schön, dass wir die Freiheit haben zu tun und zu lassen, was wir wollen. Offensichtlich gibt es, wie beim Beispiel Sara Bow zu sehen, genügend Leser und Zuschauer, die sich gern kurze Buchempfehlungen und Book Hauls ansehen. Um Bücher zu entdecken, die einem vorher noch nicht begegnet sind, taugen diese kurzen Empfehlungen doch besonders gut. Ob ein kleiner Buchtipp à la „Lest es“ — oft vielmehr auch „kauft es“„weil es ist so toll und es hatte all the feels“ lange im Kopf verweilt, ist eine andere Sache. Zugegeben, bei mir funktioniert eine Buchempfehlung nur, wenn sie mit Begründung daherkommt, die mich überzeugt, und nicht, wenn jemand gerade ein Schnäppchen in die Kamera hält. Aber das, liebe Leute, weiß doch jeder über sich selbst am besten. Darum: Lest doch nur die Blogger oder schaut nur die Booktuber, die euch interessieren und deren Buchempfehlungen euch etwas geben. So einfach ist das, so selbstverständlich. Ich glaube auch fest daran, dass jeder das schon genau so macht, und trotzdem wird immer wieder darüber diskutiert.

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Ein Anfang

Foto

Hallo!

Mein Name ist Cindy und das hier ist mein neues Bücher-Tagebuch. Bis vor kurzem habe ich noch bei Bookaholic: till the End of Times mit gebloggt (und dort werden auch noch einige Rezensionen von mir erscheinen) und das hier ist jetzt also mein eigenes kleines Projekt. Freundlicherweise durfte ich meine Rezensionen auch hierher mitnehmen, sodass sie jetzt auf beiden Blogs zu finden sind. Es fühlt sich auch ganz schön an, hier schon so eine Art Basis zu haben. Das nimmt mir ein wenig den Stress, jetzt plötzlich ganz, ganz viel lesen zu müssen, nur damit es hier schnell voller wird. Aber Stress will ich mir sowieso nicht machen! Wenn ich mal viele Tage am Stück keine neuen Beiträge schreiben kann, ist das natürlich schade, aber daran kann man dann auch nichts ändern. Kein Grund zur Sorge für mich, habe ich mir vorgenommen. Ehrenwort! Weiterlesen