Funtastik: Skurrile und vielseitige Geschichten

Humor ist ja bekanntlich so eine Sache und wie vieles andere höchst abhängig vom Geschmack. Auch bei mir hat er es nicht immer leicht und deshalb bin ich bei humorvollen Geschichten zunächst skeptisch. Trifft es meinen Humor nicht, und das kommt leider recht häufig vor, so hat das ganze Buch kaum noch eine Chance. Auf Funtastik wollte ich mich aber dennoch voll stürzen, denn zwischen den 14 Geschichten muss auch etwas für mich dabei sein. Und genauso war es dann auch. Funtastik ist eine unglaublich vielfältige und abwechslungsreiche Anthologie voller humorvoller Geschichten aus der Phantastik, von High Fantasy über Steampunk zu Science Fiction – oder auch eine Mischung aus allem. Skurril, witzig, einfallsreich und absichtlich klischeehaft, das sind nur einige Begriffe, die diese Kurzgeschichtensammlung beschreiben. Weitere Details möchte ich gern in den Besprechungen der einzelnen Werke preisgeben.

Cover Funtastik
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Fantasy Noir: 12 übernatürliche Mordfälle — Art Skript Phantastik

Cover Fantasy Noir

Ich lese sehr gern Kurzgeschichten und noch lieber Anthologien — dann habe ich mehr auf einem Haufen, ist doch klar. Es ist also relativ unglaublich, dass ich in meinem Leseleben bisher blind am Art Skript Phantastik Verlag vorbeigelaufen bin. Schande über mein Haupt und ich entschuldige mich vielmals! Die bisher erschienenen Anthologien in den Bereichen Dark Fantasy und Steampunk kann ich ja zum Glück immer noch nachholen. Eine dieser Dark Fantasy-Sammlungen stelle ich euch heute vor: Fantasy Noir.

Fantasy Noir vereint zwölf übernatürliche Mordfälle im Noir-Stil. Jede Geschichte behandelt somit mindestens je ein außergewöhnliches phantastisches Wesen, auf welche Weise auch immer. Einige dieser Wesen waren mir schon bekannt, wurden aber eventuell ganz anders interpretiert, andere waren mir wiederum neu. Jede Geschichte war also so einzigartig wie die Wesen und Charaktere in ihr und das hat die Anthologie schön vielseitig gemacht. Nun ja, Vielseitigkeit sollte eine Eigenschaft jeder Anthologie sein, aber genau deshalb finde ich es so wichtig, dies zu erwähnen. Die Herausgeberin und Verlegerin Grit Richter hat eine tolle Auswahl getroffen. Zwei der Geschichten sind jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsgeschichten geworden (Engel und Kröte, um es mal näher anzudeuten), die ich bestimmt noch oft lesen werde, viele weitere fand ich gut, ein paar andere haben mich leider nicht so umhauen können. Ich halte es jedoch für schlichtweg unmöglich eine Anthologie herauszubringen, bei der jedem jede Geschichte gefällt. Vielseitigkeit, ihr wisst schon. Im Folgenden möchte ich auf jede Geschichten einzeln eingehen. Trotz der jeweils wenigen Seiten sage ich dennoch immer ein wenig zum Inhalt — natürlich ohne Spoiler —, um euch zu zeigen, was euch hier erwarten könnte und die Neugierigen noch neugieriger zu machen. Fantasy Noir ist mit diesen zwölf übernatürlichen Mordfällen eine lesenswerte Anthologie.
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