Fayra — Das Herz der Phönixtochter von Nina Blazon

Wann immer Nina Blazon ein Buch für junge Leser*innen herausbringt (korrigiere: wann immer sie ein Buch herausbringt, egal für welche Zielgruppe), bin ich bereits verzückt, wenn ich den Klappentext auch nur anlese. Bei Fayra — Das Herz der Phönixtochter war es wieder genauso. Ein altes Herrenhaus und ein geheimnisvoller Park dahinter? Das kann ja nur atmosphärisch genial werden. Zudem mochte ich die jungen Charaktere in Nina Blazons Romanen bisher jedes Mal sehr gern, weil diese immer sehr vielschichtig waren. So ist es auch bei der ruhigen und auf ihre ganz eigene Weise mutigen Protagonistin Anna-Fee in dieser Geschichte.

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Am Freitag sehen wir uns wieder von Karin Koch

Ich habe nun bereits einige Jugendromane gelesen, die sich mit Rassismus beschäftigen und damit, was passiert, wenn junge Menschen auf andere junge Menschen treffen, die gerade erst hierhergekommen sind und sich unsicher – wenn nicht gar voller Angst – fühlen, was nun aus ihnen wird. Vor ein paar Tagen erst wurden Abschiebungen nach Afghanistan wegen des Anschlags in Kabul vorerst ausgesetzt. Viele Menschen sehen wohl nur solche extremen Nachrichten, reagieren entsetzt, wütend oder mit einer gewissen Genugtuung. Karin Koch nimmt sich unter anderem dem Thema der Abschiebung in Am Freitag sehen wir uns wieder an. Die Protagonistin Juni trifft auf Sahal aus Somalia, der immer noch wirkt, als wäre er auf der Flucht.

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Grenzlandtage von Peer Martin und Antonia Michaelis

Cover Grenzlandtage

Dies ist das dritte Buch in Folge, das ich zum Thema Flucht und Geflüchtete gelesen habe. Und trotz der Bilder und Gedanken, die ich dank der beiden vorherigen Bücher Es war einmal Aleppo und Das Schicksal der Sterne noch im Kopf hatte, hat mich auch Grenzlandtage wieder sehr berührt. Auf andere, auf besondere Weise. Peer Martin und Antonia Michaelis haben einen ganz speziellen, träumerischen Schreibstil, mit dem sie ihre Protagonistin Jule auf eine einsame, kleine griechische Insel schicken.
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Es war einmal Aleppo von Jennifer Benkau

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Es ist schon lange nicht mehr passiert, dass ich ein Buch derart zügig durchgelesen habe wie Es war einmal Aleppo von Jennifer Benkau. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von den Charakteren, dem Schreibstil und der Atmosphäre. Ganz schnell war mir klar: Das hier ist ein wichtiges Buch, jetzt in dieser Zeit umso mehr. Jennifer Benkau hat die wichtigen Themen Flucht und Fremdenhass auf eine tolle, mitfühlende, verständliche und faszinierende Weise in einer Geschichte verpackt.
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Das Schicksal der Sterne von Daniel Höra

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Adib und Karl, zwei Menschen, die auf der Flucht waren. Der eine ist gerade erst in Berlin angekommen, der andere ist schon viele Jahre da. Karl wurde als Fünfzehnjähriger nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Mutter und Schwester aus Schlesien vertrieben und Adibs Familie musste Afghanistan verlassen, weil sie von den Taliban verfolgt werden. Die beiden verbindet auf der einen Seite überhaupt nichts, auf der anderen einfach alles. In Berlin laufen sie sich zufällig über den Weg und werden Freunde.
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