Im Glashaus gefangen zwischen Welten von Devakumaran Manickavasagan

Cover Im Glashaus gefangen zwischen Welten

Das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 beweist noch mal mehr, wie wichtig es ist, dass Bücher mit und über Menschen mit Migrationshintergrund existieren und gelesen werden. In Im Glashaus gefangen zwischen Welten: Ein Leben zwischen zwei Kulturen erzählt Devakumaran Manickavasagan von seinen Erfahrungen, seiner Familie, der tamilischen Kultur und einem Leben mit diesem Hintergrund in Deutschland. Sein Vater kam zunächst allein nach Deutschland, bis einige Jahre später seine Mutter mit Devakumarans Geschwistern vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka fliehen konnte. Nicht nur die Ankunft der Eltern in Deutschland wird beleuchtet, sondern auch die Kindheit und Jugend des Autors sowie die einiger weiteren Tamil*innen im Exil, mit denen er gesprochen hat.
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Brandstifter von Martin Krist

Cover Brandstifter

Thriller gehörten bisher nicht unbedingt zu den Büchern, nach denen ich in meinen Leseleben oft griff. Wenn ich es tat, dann meist an einem Lesewochenende, an dem ich mich voll in die spannende Geschichte stürzen und das Buch an einem Stück verschlingen konnte. In den letzten Monaten hatte ich zu selten Zeit dafür und auch, als ich anfing Brandstifter zu lesen, war das so; obwohl es bei diesem Buch perfekt gepasst hätte, es in einem Rutsch durchzulesen. Dennoch war es natürlich eine interessante Lektüre, die ihre Spannung auch über mehrere Lektüreetappen halten konnte.
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Am Freitag sehen wir uns wieder von Karin Koch

Ich habe nun bereits einige Jugendromane gelesen, die sich mit Rassismus beschäftigen und damit, was passiert, wenn junge Menschen auf andere junge Menschen treffen, die gerade erst hierhergekommen sind und sich unsicher – wenn nicht gar voller Angst – fühlen, was nun aus ihnen wird. Vor ein paar Tagen erst wurden Abschiebungen nach Afghanistan wegen des Anschlags in Kabul vorerst ausgesetzt. Viele Menschen sehen wohl nur solche extremen Nachrichten, reagieren entsetzt, wütend oder mit einer gewissen Genugtuung. Karin Koch nimmt sich unter anderem dem Thema der Abschiebung in Am Freitag sehen wir uns wieder an. Die Protagonistin Juni trifft auf Sahal aus Somalia, der immer noch wirkt, als wäre er auf der Flucht.

Cover Am Freitag sehen wir uns wieder

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Tote Helden von Michael Peinkofer

Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, mehr Phantastik aus dem deutschsprachigen Raum zu lesen, und hatte das Gefühl, dass es mit Micheal Peinkofer noch einen Autor gibt, mit dem ich eine Lücke schließen sollte. Tote Helden war also mein erstes Buch von ihm und ich habe nun erst recht das Gefühl, dass Peinkofer in jedes gut sortierte Phantastik-Regal gehört. Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Reihe um die Legenden von Astray. Der erste Band begleitet zu großen Teilen die Wege zweier Protagonisten, deren Zusammenhang zunächst unklar bleibt. Der fahrende Sänger Rayan scheint auf der Flucht und gleichzeitig auf der Suche nach etwas zu sein, der Zwerg Lorymar Thinkling ist der persönliche Hofnarr des Königs Astyragis pan Tyras.

Cover Tote Helden

Die toten Helden dürfen die ersten Sonnenstrahlen genießen

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Das Schicksal der Sterne von Daniel Höra

Cover Das Schicksal der Sterne

Adib und Karl, zwei Menschen, die auf der Flucht waren. Der eine ist gerade erst in Berlin angekommen, der andere ist schon viele Jahre da. Karl wurde als Fünfzehnjähriger nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Mutter und Schwester aus Schlesien vertrieben und Adibs Familie musste Afghanistan verlassen, weil sie von den Taliban verfolgt werden. Die beiden verbindet auf der einen Seite überhaupt nichts, auf der anderen einfach alles. In Berlin laufen sie sich zufällig über den Weg und werden Freunde.
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