Drei Bücher, die dich nach Island bringen

Vor kurzen habe ich ein Buch gelesen, das mir aufgrund der dichten und packenden Atmosphäre Angst vor einem Land, mich aber gleichzeitig auch noch sehr viel neugieriger darauf gemacht hat. Ich konnte bisher noch nicht genau begründen, warum es immer dieses Land ist, das diese Faszination in mir auslöst, aber das muss ich auch gar nicht. Es ist so und das reicht. Ganz bewusst habe ich erst drei Bücher gelesen, die in Island spielen – und das ist auch das Land, von dem ich rede. Ein Fantasy-Kinderbuch, einen historischen Roman, der eine reale Geschichte erzählt, und einen Thriller, der hoffentlich nichts mit der Realität zu tun hat.

Skógar

Island, wie viele von euch es sich vielleicht vorstellen. Diese Häuser stehen in Skógar, ein Dorf mit ungefähr 25 Einwohner*innen. (Foto: Pixabay)

Island scheint ein ganz besonderes Land zu sein, in meinem Kopf ist es das jedenfalls. Ich war noch nie dort und alles was ich davon höre oder lese, macht diese Insel für mich nur noch geheimnisvoller. Relativ kleine Fläche, darauf ziemlich wenige Menschen, ein ganz anderes Leben, als ich es kenne.

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Brandstifter von Martin Krist

Cover Brandstifter

Thriller gehörten bisher nicht unbedingt zu den Büchern, nach denen ich in meinen Leseleben oft griff. Wenn ich es tat, dann meist an einem Lesewochenende, an dem ich mich voll in die spannende Geschichte stürzen und das Buch an einem Stück verschlingen konnte. In den letzten Monaten hatte ich zu selten Zeit dafür und auch, als ich anfing Brandstifter zu lesen, war das so; obwohl es bei diesem Buch perfekt gepasst hätte, es in einem Rutsch durchzulesen. Dennoch war es natürlich eine interessante Lektüre, die ihre Spannung auch über mehrere Lektüreetappen halten konnte.
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Dark Wood von Thomas Finn

Cover Dark Wood

Es gibt sie, diese Autor*innen, die mich in der Vergangenheit mit ihren Büchern so begeistern konnten, dass ich jedes (neue) Buch von ihnen lesen würde. Tom Finn gehört zu ihnen, und das war zunächst der Grund, warum ich ein Buch, auf dessen Cover der Bergiff „Horrorthriller“ steht, lesen wollte. Als Angsthase. Ganz furchtbarer Angsthase. In Dark Wood gab es natürlich auch einige Momente, in denen ich dachte: Okay, es wäre viel cooler, wenn es jetzt hier nicht so dunkel und leise wäre. Allerdings auch viele humorvolle und skurrile Situationen, die die Gruselstimmung aufgelockert haben. Es war gut, dass ich mich getraut habe, trotz Horror.
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