Tote Helden von Michael Peinkofer

Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, mehr Phantastik aus dem deutschsprachigen Raum zu lesen, und hatte das Gefühl, dass es mit Micheal Peinkofer noch einen Autor gibt, mit dem ich eine Lücke schließen sollte. Tote Helden war also mein erstes Buch von ihm und ich habe nun erst recht das Gefühl, dass Peinkofer in jedes gut sortierte Phantastik-Regal gehört. Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Reihe um die Legenden von Astray. Der erste Band begleitet zu großen Teilen die Wege zweier Protagonisten, deren Zusammenhang zunächst unklar bleibt. Der fahrende Sänger Rayan scheint auf der Flucht und gleichzeitig auf der Suche nach etwas zu sein, der Zwerg Lorymar Thinkling ist der persönliche Hofnarr des Königs Astyragis pan Tyras.

Cover Tote Helden

Die toten Helden dürfen die ersten Sonnenstrahlen genießen

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Grenzlandtage von Peer Martin und Antonia Michaelis

Cover Grenzlandtage

Dies ist das dritte Buch in Folge, das ich zum Thema Flucht und Geflüchtete gelesen habe. Und trotz der Bilder und Gedanken, die ich dank der beiden vorherigen Bücher Es war einmal Aleppo und Das Schicksal der Sterne noch im Kopf hatte, hat mich auch Grenzlandtage wieder sehr berührt. Auf andere, auf besondere Weise. Peer Martin und Antonia Michaelis haben einen ganz speziellen, träumerischen Schreibstil, mit dem sie ihre Protagonistin Jule auf eine einsame, kleine griechische Insel schicken.
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Es war einmal Aleppo von Jennifer Benkau

Cover Es war einmal Aleppo

Es ist schon lange nicht mehr passiert, dass ich ein Buch derart zügig durchgelesen habe wie Es war einmal Aleppo von Jennifer Benkau. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von den Charakteren, dem Schreibstil und der Atmosphäre. Ganz schnell war mir klar: Das hier ist ein wichtiges Buch, jetzt in dieser Zeit umso mehr. Jennifer Benkau hat die wichtigen Themen Flucht und Fremdenhass auf eine tolle, mitfühlende, verständliche und faszinierende Weise in einer Geschichte verpackt.
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Das Schicksal der Sterne von Daniel Höra

Cover Das Schicksal der Sterne

Adib und Karl, zwei Menschen, die auf der Flucht waren. Der eine ist gerade erst in Berlin angekommen, der andere ist schon viele Jahre da. Karl wurde als Fünfzehnjähriger nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Mutter und Schwester aus Schlesien vertrieben und Adibs Familie musste Afghanistan verlassen, weil sie von den Taliban verfolgt werden. Die beiden verbindet auf der einen Seite überhaupt nichts, auf der anderen einfach alles. In Berlin laufen sie sich zufällig über den Weg und werden Freunde.
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Erasmus Emmerich und die Maskerade der Madame Mallarmé von Katharina Fiona Bode

Das verrückteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, ist sehr wahrscheinlich dieses hier. Erasmus Emmerich und die Maskerade der Madame Mallarmé ist bereits so ein wunderbar klangvoller Name. Ich kannte schon die erste Kurzgeschichte mit Erasmus Emmerich und eine weitere Geschichte mit einem anderen, nicht minder verrückten und kreativen Protagonisten aus der Feder von Katharina Fiona Bode. Umso toller ist es also, dass es ihre kreativen Ideen nun auch in Romanlänge gibt. Seitenweise Wortwitz, skurrile Erfindungen und liebenswürdige Dialoge und Neckereien, wie habe ich mich darauf gefreut! Kleines Fazit vorweg: Selbst die Romanlänge war noch viel zu kurz und viel zu schnell vorbei.


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