Drei Bücher, die dich nach Island bringen

Vor kurzen habe ich ein Buch gelesen, das mir aufgrund der dichten und packenden Atmosphäre Angst vor einem Land, mich aber gleichzeitig auch noch sehr viel neugieriger darauf gemacht hat. Ich konnte bisher noch nicht genau begründen, warum es immer dieses Land ist, das diese Faszination in mir auslöst, aber das muss ich auch gar nicht. Es ist so und das reicht. Ganz bewusst habe ich erst drei Bücher gelesen, die in Island spielen – und das ist auch das Land, von dem ich rede. Ein Fantasy-Kinderbuch, einen historischen Roman, der eine reale Geschichte erzählt, und einen Thriller, der hoffentlich nichts mit der Realität zu tun hat.

Skógar

Island, wie viele von euch es sich vielleicht vorstellen. Diese Häuser stehen in Skógar, ein Dorf mit ungefähr 25 Einwohner*innen. (Foto: Pixabay)

Island scheint ein ganz besonderes Land zu sein, in meinem Kopf ist es das jedenfalls. Ich war noch nie dort und alles was ich davon höre oder lese, macht diese Insel für mich nur noch geheimnisvoller. Relativ kleine Fläche, darauf ziemlich wenige Menschen, ein ganz anderes Leben, als ich es kenne.

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Burial Rites von Hannah Kent

Cover Burial Rites

In Burial Rites (dt. Titel: Das Seelenhaus) erzählt Autorin Hannah Kent ihre eigene Interpretation der letzten Hinrichtung in Island. Diesen Roman hat sie ihm Rahmen der Erlangung eines Ph.D.’s geschrieben und dafür auch vor Ort recherchiert. Aus den gesammelten Materialien hat sie schließlich diese Geschichte geschrieben.
Hier geht es um Agnes Magnúsdóttir, die für die Beteiligung am grausamen Mord von Natan Ketilsson und Petur Jónsson zum Tode verurteilt wurde. Bis zum Tag der Hinrichtung soll sie ihre Zeit bei der Familie des Beamten Jón Jónsson in Kornsá verbringen. So kann sie zwar dem Kerker entfliehen, in dem sie ausgehungert und vollkommen vernachlässigt ausharren musste, wird aber in der Familie mit dem gleichen Hass begrüßt, der ihr im ganzen Land entgegen schlägt.
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