Am Ende der Welt traf ich Noah von Irmgard Kramer

Cover Am Ende der Welt traf ich Noah

Eines muss ich gleich sagen: Wow. Das war mein erster Satz zum ersten Abschnitt in der Vorab-Leserunde zu Am Ende der Welt traf ich Noah und diese Aussage hat sich bis zum Ende hin nicht geändert. Irmgard Kramer entführte mich mit dem roten Koffer in die Villa Morris, zu Noah und seinen seltsamen Mitbewohnern, in eine Welt, in der man Wahrheit und Einbildung nicht scharf trennen kann, und lässt mich atemlos zurück.

Diese Geschichte beginnt an einem Sommertag, an dem sich die Protagonistin Marlene ganz furchtbar darüber ärgert, dass sie ihre beste Freundin nicht in den Urlaub begleiten darf, sondern von ihren Eltern ans Ende der Welt mitgeschleppt wird. Sie nutzt die erste Gelegenheit, um mal kurz auszubüxen und frische Luft zu schnappen, und läuft dabei ausgerechnet einem roten und herrenlosen Koffer über den Weg. Dieser übt eine ungeheure Faszination auf sie auf und kaum hat sie ihn sich geschnappt, hält plötzlich ein Auto neben ihr an. Der Fahrer freut sich sie endlich gefunden zu haben und bugsiert sie prompt ins Auto.
Weiterlesen