Astray von Amy Christine Parker

Cover Astray

In den letzten Jahren war ich ziemlich schlecht darin Buchreihen zeitnah weiter zu lesen. Das war oft eine Mischung aus Nicht-dazu-kommen oder Noch-nicht-trennen-wollen. Manche Bücher schaffen es aber, dass ich am liebsten sofort in dieser grandios beschriebenen Atmosphäre bleiben möchte — und dann macht mir eine ewig lange Lieferzeit einen Strich durch die Rechnung. Gated von Amy Christine Parker hatte mir bis auf einige Kleinigkeiten unglaublich gut gefallen, weil die Autorin es durch leise Worte geschafft hatte, mich mit der Hörigkeit der Sektenanhänger nachhaltig zu berühren. So viel Wut wie bei diesem Buch hatte ich selten im Bauch; und doch wurde es beim zweiten Band Astray noch schlimmer. Und deshalb war dieses Buch tatsächlich noch besser.
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Frisch am Freitag #4: Neue Graphic Novels und Bücher: Buffy, Sekten und Flüchtlinge

Frisch am Freitag

Frisch am Freitag ist eine Aktion von Mikka, bei der sie zum Abschluss der Woche ihre neuen Bücher vorstellt.

Tatsächlich habe ich bis Mitte September kein einziges Buch gekauft, lediglich zwei Bücher, die ich gewonnen habe, sind bei mir angekommen. Als kleiner Suchti war ich natürlich mächtig stolz auf mich, bis … nun ja, bis der riesige Rückfall kam. Immerhin besteht ungefähr die Hälfte der Neuzugänge aus Graphic Novels, die werden ja nicht lange ungelesen bleiben. So meine Ausrede. Obwohl sie preislich natürlich viel mehr reinhauen. Mitte des Jahres habe ich entdeckt, dass Buffy the Vampire Slayer als Graphic Novel weiter erzählt wird (ja, ich bin ein Schnellmerker) und mir gleich mal die komplette Season 8 bestellt. Nun hatte ich wieder Sehnsucht nach mehr:

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Gated von Amy Christine Parker

Cover Gated

Englischsprachige Ausgabe, erschienen im Ember-Verlag.

Ursprünglich war dieses Buch ein absoluter Coverkauf. Die Farben haben mich fasziniert und auch das Motiv an sich. Ganz schön creepy, diese gesichtslose Frau, vor allem, wenn sich herausstellt, dass es fast perfekt zur Geschichte passt. Das Bild, das für dieses Cover verwendet und bearbeitet wurde, kommt übrigens vom zeitautomatik.com und ist auch im Original schön anzusehen. Wenn dann auch noch der Klappentext irgendwie interessant klingt, kann mich nichts mehr halten. Manchmal passiert das, muss ich ganz ehrlich gestehen. Was mich erwarten wird, wusste ich trotzdem nicht wirklich. Es klang zunächst erst mal nach Dystopie oder Apokalypse. Bevor ich meine englische Ausgabe dann tatsächlich gelesen habe, erschien auch die deutsche Übersetzung (und auch die vom zweiten Teil *hust*) mit dem Untertitel “Die letzten 12 Tage”, was den Eindruck der Apokalypsengeschichte nur verstärkt hat. Ein bisschen davon ist in der Geschichte auch vorhanden, doch eigentlich geht es um die Community, eine Gruppe von Familien, die auf einem abgelegenen, riesigen und abgeschotteten Grundstück wohnen und sich fast komplett selbst versorgen. Sie bereiten sich auf das Ende der Welt vor, das ihr Anführer Pioneer vorausgesagt hat. Für diese Art der Gemeinschaft fällt mir nur ein Begriff ein: Sekte. Obwohl sie selbst das natürlich abstreiten würden und sowieso alle Leute, die sie so nennen, abgrundtief böse sind.

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