Armada von Ernest Cline

Cover Armada

Wie so viele andere begeisterte Fans von Ernest Clines erstem Werk Ready Player One habe ich ungeduldig und unglaublich gespannt auf sein neues Buch Armada gewartet. Es sollte wieder um Computerspiele gehen und viele Anspielungen auf die 80er und 90er Jahre waren auch zu erwarten. Ein Rezept, das bei Ready Player One für mich die perfekte Würze hatte, bei Armada allerdings eine etwas weniger schmackhafte Mischung ergeben hat. Die Geschichte an sich war zwar mitreißend und faszinierend, die Anspielungen an die Popkultur wirkten allerdings stellenweise fast gezwungen und die Computerspiele konnten mich nicht so sehr einsaugen. Glücklicherweise besteht Armada nicht nur aus Popkultur und Zocken, denn die eigentliche Handlung war absolut spannend und mitreißend.

Zack Lightman, ein ganz normaler Junge, der noch zur Schule geht und in seiner Freizeit ein bisschen zu viel zockt, sieht eines Tages beim Blick aus dem Fenster vollkommen unerwartet und wie aus dem Nichts ein Raumschiff. In seiner Stadt und im echten Leben. Er kann seinen Augen kaum trauen, vor allem, da es auch noch direkt aus seinem Lieblingsspiel Armada zu kommen scheint. Die Feinde dort fliegen nämlich genau so eine Untertasse. In dem Moment erinnert er sich an die Aufzeichnungen seines verstorbenen Vaters, irgendwas mit Computerspielen, Science Fiction-Filmen und einer riesengroßen Verschwörung. Und dann geht auf einmal alles Schlag auf Schlag.
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