Queens of Geek von Jen Wilde

Durch meine letzten Lesemonate zieht sich ein sehr schönes Muster. Ich lese vermehrt Geschichten mit queeren Figuren, häufig von own voices-Autor*innen (also solchen, die selbst auch queer sind), und bin bei der Lektüre immer sehr begeistert. Auch bei Queens of Geek war es so. Im Buch werden nur ein paar wenige Tage erzählt und die Handlung selbst gibt nicht rasend viel her, das wird durch die Charaktere allerdings auf jeder einzelnen Seite wieder gutgemacht.

„Drei Freund*innen, zwei Liebesgeschichten, eine Convention“, so wird die Geschichte auf dem Cover angepriesen. Charlie, Taylor und Jamie kommen aus Australien und besuchen gemeinsam die SupaCon in den USA. Erzählt werden die Erlebnisse immer abwechselnd aus der Sichtweise von Charlie und von Taylor. Beide Mädchen sind beste Freundinnen und dabei so, so unterschiedlich. Ich mochte die Dynamik sehr, die dadurch in das Buch gebracht wurde. Die Geschichte selbst fokussiert sich nämlich tatsächlich nur auf diese drei Tage auf der Convention und bietet dadurch gar nicht so viel Abwechslung. Dafür ganz viel Fangirling-Feeling, geek-ige Querverweise auf verschiedene Fandoms, Tumblr und Cosplay, Queerness und frische Verliebtheit.

Cover Queens of Geek

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