Der Stern von Erui: Schattenkriege von Sylvia Rieß

Cover Der Stern von Erui: Schattenkriege

Nach dem tollen ersten Band Heimkehr habe ich mich sehr auf die Fortsetzung Schattenkriege, die uns wieder in die Welt Erui entführt, gefreut. Der Titel selbst verrät schon, dass es im zweiten Band um einiges düsterer werden wird und das kann ich nach dem Lesen auch bestätigen. Nachdem die Charaktere im ersten Band ihre neu entdeckten Fähigkeiten vertieft und einiges über ihre wahre Herkunft erfahren haben, müssen sie hier schwierige Prüfungen bestehen. Währenddessen lernt man sie besser kennen und versteht einige Zusammenhänge, die im ersten Band bereits behandelt, aber noch nicht vollständig entschlüsselt wurden, besser. Heimkehr war eine Einführung in die Welt von Erui, in Schattenkriege geht es so richtig los. Weiterlesen lohnt sich.
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Der Stern von Erui: Heimkehr von Sylvia Rieß

Cover Der Stern von Erui: Heimkehr

Ich freue mich immer darüber neue Selfpublisher und neue Fantasywelten zu entdecken. Mit Der Stern von Erui: Heimkehr habe ich einen richtig guten Treffer gehabt. Die Kurzbeschreibung zu diesem Fantasy-Roman verspricht eine Welt, in der Träume wahr werden. Erui spiegelt genau das wider, was sich der Erschaffer dieser Welt erträumt hat und was sich daraufhin die Bewohner weiterhin wünschen. Doch wo viele Geschöpfe hausen, sind natürlich auch böse Wünsche nicht weit, und drohende Schatten wollen die Welt verschlingen und zu ihren Zwecken formen.

Ja, diese Welt der Träume hatten sie wohl gefunden, doch schien Fenia nie bedacht zu haben, dass es neben all den schönen, hoffnungsvollen und guten Träumen auch die Träume gab, die aus den dunklen Teilen der Seele erwuchsen. Träume die einen erzittern ließen, wenn man nur im Schlaf von ihnen heimgesucht wurde. Träume, die einem aber die Luft abschnürten, wenn man ihnen persönlich begegnete.

Der erste Band dieser Trilogie beginnt allerdings in der uns bekannten Welt. Dort lernen wir Fenia kennen, eine ruhige und eher unscheinbare junge Frau, die gerade erst wieder ins Elternhaus zurückgekehrt ist. Grauenhafte Erlebnisse scheinen hinter ihr zu liegen, davon zeugen zumindest die Male an ihren Handgelenken. Sie sagt zwar, dass sie sich an nichts erinnern könne, aber offenbar wurde sie vor vier Jahren entführt. Eigentlich wurde sie schon längst für tot erklärt, doch eines Tages taucht sie plötzlich an einem abgelegenen Teich wieder auf. Ihre Eltern sind natürlich überglücklich und auch ihre Freunde versuchen die nun noch mehr ins sich zurückgezogene Fenia wieder an das normale Leben zu gewöhnen.
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