Blogtour „Die Augen des Iriden“ — Interview mit Illustrator Timo Kümmel

Blogtour Die Augen des Iriden

Herzlich Willkommen zum dritten Tag der Blogtour zu Maja Loewes Die Augen des Iriden. Dieses Jugendbuch ist eine wunderbare Mischung aus rasantem Thriller und kreativer Urban Fantasy mit jungen und älteren Menschen als Protagonisten, die eine Verschwörungstheorie entdecken, die nicht nur unglaublich spannend und verzwickt ist, sondern auch sehr erschreckend. Ich habe das Buch damals an einem Wochenende durchgelesen, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Meine weiteren Gedanken dazu könnt ihr in meiner Rezension nachlesen. Alle weiteren wichtigen Links und Infos zur Blogtour folgen ganz unten.

Die heutige Blogtour-Station nimmt den Illustrator Timo Kümmel, der dieses einzigartige Cover gestaltet hat, unter die Lupe. Ich habe ihm ein paar Fragen zu seinem Arbeitsprozess und natürlich auch zu Die Augen des Iriden gestellt. Timo Kümmel ist freiberuflicher Illustrator und wurde für seine Werke schon mehrfach für diverse Preise nominiert (dieses Jahr wieder für den Deutschen Phantastik Preis) und auch ausgezeichnet (gerade vor ein paar Tagen zum zweiten Mal beim Kurd Laßwitz Preis). Vor ein paar Tagen ist zudem die 33. Ausgabe des Magazins EXODUS erschienen, in der seine Werke in der Galerie gezeigt werden.

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Die Augen des Iriden von Maja Loewe

Cover Die Augen des Iriden

Die Augen des Iriden wird vom Verlag als Jugendroman voller Action und Verschwörungstheorien angepriesen und nach dem Lesen kann ich guten Gewissens sagen: Die lügen nicht. Ich hätte das Buch gern in einem Rutsch durchgelesen, wenn die Zeit es erlaubt hätte, weil es mich vor lauter Spannung so sehr mitgerissen hat. Die Verschwörung, das ganze Drumherum und die schiere Größe dieser Geschichte haben mich so hilflos fühlen lassen, was normalerweise natürlich kein angenehmes Gefühl ist, hier aber dazu geführt hat, dass ich mich gedanklich komplett in die Geschichte gestürzt habe.

Dieser Roman dreht sich um Henry und seine Chat-Freundin Valeska. Nachdem sein Vater an seinem sechsten Geburtstag spurlos verschwunden ist, leidet seine Mutter an Verfolgungswahn und lässt Henry kaum noch raus. Er wird Zuhause unterrichtet und hat als gleichaltrige Ansprechperson nur Valeska, die zwar auf ein Internat geht, sich dort allerdings ähnlich einsam fühlt. Beide haben genug an ihrer eigenen Vergangenheit zu knabbern und ihre Schicksale verweben sich an Henrys sechszehntem Geburtstag noch mehr: Bei Henry taucht eine angebliche Vertretungslehrerin auf und setzt ihm ein seltsames Gemälde vor, in Valeskas Internat begeht ein Junge Selbstmord, woraufhin sie eine Pistole in ihrem Schrank findet und vor lauter Panik flüchtet. Natürlich zu Henry.
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