Gemeinsam lesen #6: Das Erbe von Berun

Gemeinsam lesen

Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher und findet wöchentlich immer dienstags statt.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Cover Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

Ich lese gerade Das Erbe von Berun (Die Blausteinkriege #1) von T.S. Orgel und bin auf Seite 178 von 606.

Hier ist der Klappentext:

Magie ist ein gefährliches Spiel …

Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist.

Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen …

(Quelle: Heyne)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Es war nicht nur die Aussicht auf eine ungewisse Zukunft, die Übelkeit in Marten hervorrief.

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The Painted Man | The Warded Man von Peter V. Brett

Cover The Painted ManDas erste Buch, das ich 2016 zu Ende gelesen habe, war ein Buch mit Extremen. Einerseits war ich viele Stunden regelrecht süchtig nach der Geschichte; andererseits hatte dieses Buch ziemlich krasse Elemente, mit denen ich überhaupt nicht einverstanden war und bei denen mir fast schlecht geworden ist. Bevor ich mich wieder hineinsteigere, erzähle ich euch erst mal, was The Painted Man —das ist der UK-Titel, in den USA heißt dieses Buch The Warded Man und die deutsche Übersetzung Das Lied der Dunkelheit— über weite Strecken lesenswert gemacht hat.
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The Queen of the Tearling von Erika Johansen

Cover The Queen of the Tearling

Ich bin mit der Erwartung an dieses Buch herangegangen, eine spannende und interessante Fantasy-Geschichte zu lesen und wurde nicht nur in dieser Hinsicht komplett enttäuscht. Zunächst einmal ist The Queen of the Tearling / Die Königin der Schatten nicht wirklich Fantasy, sondern eher eine Dystopie. Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft und porträtiert eine Gesellschaft, die wieder in die Zeit des Mittelalters zurückgefallen ist. Vor vielen Jahren gab es mit dem “Crossing” eine Besiedelung eines neuen Kontinents und so wurde unter anderem das Königreich Tearling gegründet. Mit vielen Schiffen überquerten sie das Meer, mit dem Ziel von nun an autark und in Frieden zu leben, doch Gegebenheiten der Natur und die umliegenden Königreiche machten den Einwohnern das Leben schwer. Kelsea, die Protagonistin, soll die nächste Königin werden. Da das Leben der Königinnen und Anwärterinnen jedoch zu jedem Zeitpunkt gefährdet ist und sie das Amt sowieso erst mit 19 antreten kann, verbringt sie zu ihrem Schutz ihr komplettes Leben in einer einsamen und versteckten Hütte mit ihren Zieheltern, die gleichzeitig ihre Lehrer sind. Das Buch beginnt damit, dass sie abgeholt wird, um in den Palast gebracht und Königin zu werden.
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Ikarus von Andreas Brandhorst

Cover IkarusVor fast genau einem Jahr hatte ich mein Science Fiction-Debüt mit Brandhorsts Das Kosmotop. Das war für mich ein ziemlich harter Brocken: zum ersten mal richtige SF und dann auch noch so komplex und detailreich, mit rasanten Reisen mit und durch alle möglichen und unmöglichen Gegenden und Maschinen und natürlich mit politischen Verwicklungen und Intrigen. Trotz der recht anstrengenden Lektüre konnte mich das Buch damals so richtig fesseln und ich bin dem Genre treu geblieben. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit keine derart komplexe SF mehr gelesen, bis dann eben Ikarus vorbeikam. Komplex und groß, diese Eigenschaften scheinen die Romane von Andreas Brandhorst auszumachen und ich kann nur sagen: Das ist gut so.

Zu Beginn von Ikarus wacht der Protagonist Jamo Jamis Takeder auf. Aus dem Schlaf? Keineswegs, denn er wurde ermordet, hat allerdings vorher angeordnet, dass für einen solchen Fall sein Bewusstsein in einen Kopiaten übertragen wird, damit dieser selbst die Ermittlungen durchführen kann. Der Kopiat, komplett violett, erinnert sich jedoch zunächst überhaupt nicht an alles, eine Stimme in seinem Kopf allerdings verrät ihm, dass diese ihm nach und nach mehr enthüllen wird. Was Takeder allerdings spürt, ist der unbändige Wunsch nach der Aufklärung seiner Ermordung.
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Old Man’s War von John Scalzi

Cover Old Man's War

In Old Man’s War (dt. Titel: Krieg der Klone) geht es um John Perry, der gerade 75 Jahre alt geworden ist und sich fürs Militär verpflichtet hat. Seine Frau ist bereits gestorben, er hatte ein erfülltes Leben und von seinen Liebsten hat er sich auch schon verabschiedet. Was die Rentner beim Militär erwarten wird, weiß er gar nicht so genau. Er wird die Erde verlassen und im Weltraum um die Unabhängigkeit der menschlichen Rasse und aller besiedelten Planeten kämpfen, das ist bekannt. Es hält sich außerdem das Gerücht, dass nur alte Menschen genommen werden, weil diese logischer denken und bedachtsamer handeln, und dass es eine Methode gibt, um deren alte Körper wieder frisch zu machen. Als er dann allerdings im Weltraum eintrifft, wird schnell klar, dass sein Körper nicht mehr lange existieren wird, denn alle Rekruten werden in ihre persönlichen Klone transferiert, verbesserte und speziell für den Krieg aufgemotzte Körper.
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