Zeitsteinwirrwarr von Isabella Riffel

Cover Zeitsteinwirrwarr

Dieser Roman trägt den Untertitel Das Tagebuch der Amy Stanleys I. Dieser zeigt schon viele Eigenschaften dieses Buches. Erstens: Es wird weitere Tagebücher geben (und nach der Lektüre kann ich sagen: gut so!). Zweitens: Es geht um Amy Stanleys, wer auch immer das sein mag, wir werden es gleich erfahren. Drittens: Es ist ein Tagebuch. Und genau diese letzte Facette ist es, die Zeitsteinwirrwarr von Isabella Riffel so auszeichnet. In einem umgangssprachlichen, flapsigen und humorvollen Ton schreibt Amy hier von ihren Erlebnissen an der Dumont School of Colours (SoC). Sie lebt in einer Welt voller Magie, in der die magischen Berufe in Farben eingeteilt sind, deshalb die Bezeichnung. Sie selbst ist zu Beginn des Tagebuchs Bibliothekarin und absolut unzufrieden mit der Wahl ihrer Ausbildung. Viel lieber würde sie lernen, wie man Monster bekämpft, und eines Tages steht prompt eine ganze Armee vor der Schule und erwartet, dass sie, Amy, sich opfert. Dann trifft sie ausgerechnet auch noch die Amy aus der Zukunft, die mit einem Zeitstein angereist ist, um ihr zu helfen, und schon ist das Wirrwarr eröffnet.
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